Motorradtouren in Indien – Tipps für die Tourenplanung

Motorradtouren in Indien

Sebastian ZangGeschrieben von:

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Für viele Motorradfans – in Indien und darüber hinaus – ist eine Tour auf dem Kultbike „Royal Enfield“ in Indien ein Muss. Touren in die Himalaya-Region, durch die Wüste Rajasthans oder durch die Landschaft der Backwaters in Kerala sind inzwischen zu Klassikern der (internationalen) Tourismusindustrie rund um das Kult-Motorrad geworden. Hier einige Tipps für die Planung einer Motorradtour in Indien.

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Motorradtouren in Indien – Tipps für die Tourenplanung

”India is a beautiful country. We look forward to going abroad, skiing in the Alps, beaches off the coast of Italy, the Grand Canyon, The Niagara Falls, and in the process we fail to look at our own motherland. She is indeed breathtaking.” [1] So resümiert der indische Blogger Preetam Korg das Erlebnis einer 10-Tages-Motorradtour von Kalkutta nach Bangalore. Der Gründer von Wheel of India (Veranstalter von Motorradreisen mit der Enfield durch Indien), Günter Schiele, pflichtet bei: „Ob über die Hochebene des Dekkan, entlang der weißen Strände Keralas, durch Naturparks und Regenwälder oder hoch hinauf zu den Gipfeln der Western Ghats oder gar des Himalaja – mit dem Motorrad kann man dieses Land wirklich erschließen.“

Wer in den Genuss einer Motorradtour durch Indien kommen möchte (sei es als Expatriate, sei es als Reisegast), der/die kann natürlich bei einem der (zahlreichen) Anbieter von Motorradtouren buchen. Für die Tourenplanung auf eigene Faust liegt es nahe, sich zunächst einmal bei den Veranstaltern von Motorradreisen inspirieren zu lassen; die (bisweilen sehr detaillierte) Beschreibung der Reiserouten bildet eine gute Ausgangsbasis für die eigene Tourenplanung. Hier einige Beispiele:

Für die Detailplanung ist Google Maps eine gute Adresse. Ergänzend finden Biker auf der Website der National Highway Authority of India (NHAI) Straßenkarten zu ausgewählten Straßen (NB: NH = National Highway, SH = State Highway) zum Download; ebenso finden sich bei der NHAI Informationen zum Fertigstellungszustand der Straßen. Diese Infos auf NHAI zum Fertigstellungszustand sind jedoch bisweilen zu relativieren, so schreibt der eingangs zitierte Blogger Preetam Korg über einen Streckenabschnitt seiner Tour: „I was absolutely unhappy with the roads. The NHAI website had told me earlier that the NH5 was at 99% completion except for a few flyovers which was at the end of completion stage. That however was far from the truth.“ Solche Überraschungen dürften aber die Ausnahme bleiben; in Indien allerdings sollte man aber grundsätzlich Unvorhergesehenes mit einplanen.

Eine weitere gute Quelle für die Detailplanung sind – genau! – natürlich Blogs. Bei dieser Recherche sind Reiseberichte von Autofahrern meist genauso hilfreich wie Tourenberichte von Bikern. Hier einige Beispiele von Reiseberichten auf Blogs (alle gut illustriert):

Für die Tour nicht vergessen: Vehicle Registration Card, Driving License, Pollution Under Control (PUC) Certificate, Copy of Insurance Papers.

Viel Vorfreude bei der Tourenplanung. Enjoy the ride!

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[1] “Travelogue: Kolkata – Bangalore“, Preetam Korg, 22.02.2014 http://www.team-bhp.com/forum/travelogues/148242-discovering-india-8407-kms-15-days-15-states-2-wheels-1-bike-1-soul.html [Seitenabruf 26.06.2014]

Sebastian Zang

Sebastian Zang

begleitet und berät mittelständische Unternehmen beim IT Offshoring nach Indien: Standortwahl, Gründung, Aufbau eines IT Entwicklungszentrums. Als Geschäftsführer ist er bei dem Softwarehaus Categis GmbH seit 2011 für Aufbau und Weiterentwicklung des IT Entwicklungszentrums in Bangalore / Indien verantwortlich. Er lebt in Indien und Deutschland.

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